Vorstand blickt auch ohne König motiviert nach vorn

Bentfeld feiert rundum fröhliches Schützenfest

Bentfeld (robui). „Das Beste aus der Situation gemacht“, stapeln die Sebastianusschützen im Rückblick auf das Schützenfest auf ihrer Homepage tief. Denn: Auch ohne König feierte das ganze Dorf drei tolle Tage im Zeichen der Grünröcke und ihres Heimatdorfes. „Leerstuhl“ hatte der DSA nach dem erfolglosen Vogelschießen getitelt und für viel Schmunzeln gesorgt.
Allerdings hat das auch so manchem Schützen einen Stich ins Herz gegeben, denn, so der Vorstand, „man merkte, dass die Schützentradition doch vielen am Herzen liegt und dass diese Tradition nicht sterben darf. Für uns ist das Ansporn, Tradition undFortschritt neu in Einlang zu bringen.“ Tatsächlich schweißte das Fehlen eines aktuellen Regenten alle zusammen, die Jubelpaare und der Jungschützenkönig rückten mehr in den Mittelpunkt, und den Ehrentanz zur Balleröffnung übernahmen einfach die Vorstandsführenden mit Ehefrauen.

Zahlreiche Ehrungen gehörten zum Festablauf in Bentfeld dazu. So erhielten Ferdi Greitemeier, Josef Fernhomberg und Jochen Marks silberne Verdienstorden für ihr außergewöhnliches Engagement zum Wohl der Bruderschaft. Der Hohe Bruderschaftsorden ging an Frank Brockmeier. Bernhard Klocke gilt allen Jüngeren als großes Vorbild, hält er den Sebastianern doch schon 65 Jahre die Treue. Fünf Jahrzehnte sind AntonSchulten, Herbert Fernhomberg, Ferdi Lenzmeier, Josef Richter, Helmut Heiermeier, Frank Marks und Lothar Peitz dabei. Diözesanpräses Martin Göke wurde zum Ehrenpräses der Bruderschaft ernannt.

Einen der Höhepunkte im Bentfelder Festreigen konnten die Fahnenschwenker für sich verbuchen. Die beiden neuen Leiterinnen Chistina Peitz und Ann-Kathrin Meier durften stolz sein auf die Darbietungen ihrer Aktiven und ebenso auf die vielen Auszeichnungen, die den Schwenkern zuteil wurden. Aufführungen der überregional bekannten Bentfelder Gruppe waren ebenso Programmbestandteil wie spezielle Angebote für Kinder. Und die kamen bei den Kleinen richtig gut. Besonders beliebt: Zauberer Pompitz, der auspielerische Weise mit allerlei Tricks zu entzücken wusste.