Stadtrat gab seinen Segen für die weitere Planung

Konzept für das Rietberger Outlet-Center wurde bei einer Bürgerversammlung vorgestellt

Das Interesse am Outlet-Center ist groß, wie die Bürgerversammlung im August bewies. Über 600 Zuhörer kamen in die Basili

Rietberg. Das war ein echter Paukenschlag, als Rietbergs Bürgermeister Andreas Sunder verkündete, dass die Stadt plant, ein Factory Outlet-Center (FOC) in die bestehenden Leerstände an der Ratshausstraße integrieren zu wollen. Freude und Skepsis mischen sich seitdem. Bis heute diskutieren die Befürworter und Gegner.

Mit dem Konzept für das Outlet beschäftigte sich eine Arbeitsgruppe bereits seit über einem Jahr. Im August gab auch der Stadtrat seinen Segen. In der Bürgerversammlung strapazierten zunächst fünf Referenten die Aufmerksamkeit der Anwesenden, denn der informative Teil dehnte sich auf zwei Stunden aus. Zeit, in der den Bürgern die Vorteile eines City-Outlets in Rietbergs nähergebracht werden sollten, aber auch mögliche Risiken aufgezeigt wurden, wie von Dr. Joachim Will, Gutachter des Fachbüros Ecostra, der sich eingehend mit Outlet-Centern beschäftigt hat. Generell hält er das City-Outlet für eine sehr gute Idee. Allerdings warnt er vor zwei Dingen: einer zu schnellen Eröffnung, ohne dass alle Geschäfte vermietet sind und davor, dass die kritische Masse von 9.000 Quadratmetern auf keinen Fall unterschritten werden dürften. Bis heute scheint dies der Knackpunkt beim City-Outlet zu sein. Denn laut Pressekonferenz Ende des vergangenen Jahres, fehlen noch einige Quadratmeter, um überhaupt mit dem Outlet starten zu können. Daher wurde die voraussichtliche Eröffnung, wenn denn alles klappt auch schon nach hinten korrigiert. Jetzt ist nicht mehr vom Sommer 2017 die Rede, sondern erst vom Winter.