Schlechte Bedingungen für die Besucher

Politiker bemängeln die Parkplatzsituation am Friedhof in Sudhagen

Der Parkplatz am Friedhof Sudhagen ist zu klein und außerdem nicht mit Beleuchtung ausgestattet. Das muss sich ändern, mein

Sudhagen (mad). Zu wenig Stellflächen für Autos und keine Beleuchtung – das sind die beiden Punkte, die von der Sozialen Gemeinschaft Delbrück (SGD) kritisiert werden. Sie fordert daher eine Erweiterung des Parkplatzes sowie die Installation von Laternen und legt dem Bauausschuss und dem Rat einen entsprechenden Beschlussvorschlag vor.

Es könne nicht sein, dass die Gäste einer Trauerfeier aufgrund der knappen Parkplätze den Friedhofsweg entlang parken und damit die Durchfahrt für andere Pkw oder sogar Landmaschinen erschwerten oder sogar unmöglich machen, sagt SGD-Vorsitzender Willibald Haase. „Es hat schon einmal ein Busfahrer eine Trauerfeier unterbrechen müssen, weil er den zugeparkten Friedhofsweg nicht entlang fahren konnte“, erinnert sich der Sachkundige Bürger Georg Hils aus Sudhagen. Eine mögliche Lösung sehen sie in der Erweiterung der Parkflache linksseitig der Trauerhalle: „Dort könnte die städtische Erweiterungsfläche zumindest teilweise geschottert werden, um Autofahrern dort das Parken zu ermöglichen“, so Alexander Wiechers, der sich außerdem für eine Beleuchtung auf dem Friedhofsparkplatz ausspricht: „Es gibt hier keine einzige Laterne“, sagt Wiechers und weist auf die Sturzgefahr insbesondere älterer Leute hin. Es könne nicht sein, dass die einzige Lichtquelle am Gebäude der Trauerhalle installiert ist.
Im Hinblick auf die Parksituation hätte Mike Lottmann, 2008 bis 2014 Küster in Sud-
hagen, auch noch einen anderen Vorschlag: „Wenn der Ablauf der Beerdigungsfeier geändert würde, könnten die Trauergäste beispielsweise nach dem Gottesdienst in einer Prozession zum Friedhof laufen. Das würde die Parksituation deutlich entspannen“
Über den Antrag der SGD sollen nun die Politiker beraten.

Ein Teil der Erweiterungsfläche des Friedhofs könnte für Parkplätze geschottert werden, schlägt die SGD vor. Fotos: DSA/Addicks