Rathaussanierungspläne stoßen auf wenig Gegenliebe

Rietberger protestieren lautstark während einer Versammlung gegen gläsernen Aufzug am Rathaus

So sahen die Planungen für die Umgestaltung des Rathausvorplatzes aus. Viele Bürger fragten sich: Ist das noch unser Rietbe

Rietberg. Es war das Aufregerthema im Januar. Die Stadt Rietberg und die das Büro „Objekt und Landschaft“ Jürgen Edenfeld stellten ihre Pläne für die energetische Sanierung des Rathauses vor.  Allerdings stieß der Vorschlag auf wenig Gegenliebe weder bei den Fraktionen noch bei den vielen Bürgern, die in einer Versammlung ihrem Ärger Luft machten.

Hintergrund waren die Planung zur Umgestaltung des Rathausvorplatzes sowie der Wunsch, die Barrierefreiheit im Rathaus mittels eines gläsernen Aufzuges und eines Treppenliftes herzustellen. Dr. Michael Orlob ging in einem Leserbrief an den Stadtanzeiger sogar so weit zu sagen, dass diese Planungen eine Verschandelung des Rathausplatzes und eine Verunstaltung des Kirchplatzes darstellten. Mit dieser Meinung stand er nicht allein, was dazu führte, dass Bürgermeister Andreas Sunder und das Planungsbüro diverse Vorhaben noch einmal überdenken mussten.