Nie mehr Rasen schneiden, düngen oder gar sprengen

Sportverein TUS Westfalia-Neuenkirchen freut sich über ersten Kunstrasenplatz in Verein und Stadt

Die F-Jugend von Neuenkirchen (rote Trikots) und Spexard waren am Einweihungstag die ersten sportlichen Aktiven auf dem neuen

Neuenkirchen. Das Publikums­interesse war groß, die Wartezeit lang. Nach sechseinhalb Jahren Planungs- und sechs Monaten Bauzeit, gab der Sportverein TuS Westfalia Neuenkirchen die neue Anlage für den Spielbetrieb frei. „Ich bin schon ein bisschen stolz, dass wir das so geschafft haben“, sagte Meinolf Hillemeier, der Fußballboss des Vereins. Etwa 1 Million Euro lautete die erste Kostenschätzung. Doch mit 483.000 Euro und hohem Engagement an Eigenleistung konnte die Anlage weitaus günstiger realisiert werden. Anerkennung und Dank sprach Raimond Pröger (1. Vorsitzender TuS Westfalia Neuenkirchen) daher den 60 Vereinsaktiven aus allen Abteilungen und Altersklassen aus, die so tatkräftig mit angefasst haben, ebenso den Sponsoren aus vielen Bereichen des Rates. „Das, was wir hier heute freigeben, ist ein Schmuckstück geworden. Das haben wir vor allem auch dem Hauptorganisator Meinolf Hillemeier zu verdanken“, sagte Pröger weiter. Bau und Planung seien nicht immer reibungslos verlaufen, manchmal seien Zweifel aufgekommen, ob ein ehrenamtlicher Vorstand solch ein Vorhaben stemmen könnte, erinnerte Raimond Pröger. Der unermüdliche Kampfgeist von Hillemeier und seinen Mitstreitern führte schließlich zum erträumten Rasenplatz. AuchBürgermeister Andreas Sunder und der stellvertretende Vorsitzende des Stadtsportverbandes Ferdi Schumacher sparten nicht mit Anerkennung für die außergewöhnliche Vereinsleistung. Erfreut sind sie darüber, dass der Kunstrasenplatz dem Schulsport und anderen Vereinen zur Verfügung gestellt werden kann.