Mit Markus Huber ist der Abend doppelt so viel wert

Neujahrsempfang der Stadt mit einer großartig aufspielenden Nordwestdeutschen Philharmonie

R i e t b e r g (robui). Es ist DAS gesellschaftliche Ereignis im Jahreslauf der Emskommune. Und nicht nur nebenbei auch noch eines, das wirklich höchsten musikalischen Genuss garantiert. Der traditionelle Neujahrsempfang der Stadt in der Cultura hatte von Sekt bis Selters einmal mehr wahrlich alles aufzuweisen, was zu solch einem Ereignis auch gehört.
Dass schon lange im Vorfeld die Eintrittskarten quasi semmelgleich unters Volk kommen hat seine Gründe. Gute Gründe. Denn schon die Nordwestdeutsche Philharmonie allein ist ausreichend Anlass, sich möglichst schnell nach Bekanntwerden des Termins um Tickets zu bemühen. Kommen die Instrumentalisten noch mit einem Dirigenten wie Markus Huber, dem humorvollen Charmebolzen, daher, dann ist die gekaufte Eintrittskarte gleich mal das Doppelte wert. Quasi die Zugabe: Kolloratur-Sopranistin Christina Rümann. Dass außerdem im Eintritt Sekt, Selters, Bier und Schnittchen enthalten sind –
die Stammbesucher wissen das. Andere nicht. Und davon gab es auch einige, denn in der Pause zückten einige auf der Hatz nach einem Getränk im dichten Gedrängel ihre Geldbörse und wurden so als Neulinge erkannt. Bürgermeister Andreas Sunder nahm nicht nur mit Ehefrau Kerstin am Eingang jeden einzelnen in Empfang, er hielt auch eine (erfrischend kurze) Neujahrs­ansprache. Dass er nach fünf Jahren im Amt nicht mehr für den Kartenabreißer gehalten wird, konnte er ebenso zufrieden bilanzieren wie eine gute Entwicklung der kommunalen Haushaltslage. „Wir alle gemeinsam werden auch 2017 ein gutes Orchester bilden“, stellte das Stadtoberhaupt mit Blick auf die vielen Rietberger Bürger, Funktionsträger und Politiker, dabei auch MdB Ralph Brinkhaus und MdL André Kuper, fest. Das Helferteam der Verwaltung reichte rund 1.800 Schnittchen, über 1.000 Glas Sekt, dazu kistenweise Bier und Selters.