Mit der Zauberbrille nach Bad Wünnenberg schauen

Regent Prinz Jörg I. feiert ein letztes Mal mit den Ostenländer Weibern eine tolle Jeckensitzung

Mitmachen ist da Pflicht und oberstes Gebot auf der Frauensitzung in Ostenland. Beim Weiberkarneval hatten die Närrinnen auf

Ostenland (hds). Selber schuld, wer da noch ruhig auf dem Stuhl sitzen blieb. Denn dazu bot das Programm der Frauensitzung im Sport- und Kulturzentrum eigentlich keine Gelegenheit. Gute Sketche, tolle Tänze und viele Raketen begleiteten die Sitzung der jecken Weiber des heimischen Karnevalsvereins.

So hatten die Damen aus der Spielschar mit Sketchen und Tanz sowie bunte Showeinlagen nicht geknausert. Minigarde und die Tanzformation „Diwo“ sowie die quirligen Divolos verdienten sich gleich zu Beginn eine kräftig donnernde Rakete.
Für den Vorschlag, eine Männerauffangstation einzurichten, bekamen Monika Brautmeier, Ele Hesse, Rosa Kampmeier und Annegret Relard die volle Zustimmung aus den Reihen des weiblichen Publikums. Auch eine Zauberbrille, die auf magische Weise einen Blick nach Bad Wünnenberg versprach, um dort dem ehemaligen Ostenländer Pastor Daniel Jardzejewski über die Schulter zu schauen, war heiß begehrt bei den närrischen Damen.
„Steh auf, wenn du ein Schalker bist“, sangen sodann Silke Schlingmann und Claudia Tegethoff als Fußballfans unter der Bettwäsche liegend – natürlich mit passendem Vereinslogo. Die närrische Sitzung genoss insbesondere der sich in seiner neigenden Amtszeit befindliche Prinz Jörg I. Immerhin eine der letzten Gelegenheiten für ihn, als Regent mitzufeiern.
Auf der Bühne zeigte das neue Ostenländer Solomariechen Rebekka Jostwerner schwungvoll seinen Schautanz. Und auch die blau-weiße Garde wirbelte unter kräftigem Beifall der Narren über die Bretter.