Loderndes Feuer zerstört altes Wohnhaus

200.000 Euro Schaden: Technischer Defekt an Spülmaschine löst Brand aus

Durch ein Großaufgebot an Einsatzkräften kann die Feuerwehr ein Übergreifen auf das Nachbargebäude verhindern.   Foto: R

Mastholte (mad). 110 Einsatzkräfte und mehrere Stunden Löscharbeit brauchte es, um der Flammen Herr zu werden. Am Montag vergangener Woche wurde die Feuerwehr alarmiert, um einen Brand eines Hofgebäudes an der Bresserstraße zu löschen. Das Haus ist nicht mehr bewohnbar. Den Schaden schätzt die Polizei auf 200.000 Euro.
Einen lautenKnall habe es gegeben, berichtet eine Bewohnerin. Schon kurz darauf hätten das Erdgeschoss sowie die erste Etage in Flammen gestanden. Nur einem Großaufgebot der Feuerwehren aus Rietberg, Mastholte und Neuenkirchen war es zu verdanken, dass die Flammen schon zeitig unter Kontrolle gebracht wurden und ein Übergreifen auf ein Stallgebäude verhindert werden konnte.

Das Feuer breitete sich rasant im Gebäude aus

Eine 65-jährige Hausbewohnerin hatte Rauch eingeatmet und wurde leicht verletzt zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gefahren.
Die Wehr wurde gegen 10.05 Uhr alarmiert. „Als wir eintrafen, schlugen die Flammen im hinteren Bereich des Hauses aus den Fenstern“, so Stadtbrandinspektor Matthias Setter. Weil sich das Feuer so rasant ausbreitete, wurden zusätzlich noch die Löschzüge aus Westerwiehe und die Drehleiter aus Delbrück angefordert. Außerdem kamen Container mit Atemluftflaschen und die Einsatzleitung aus Gütersloh. Obwohl der Brand beziehungsweise dessen Ausbreitung schnell im Griff war, dauerten die Löscharbeiten dennoch mehr als viereinhalb Stunden, um sicherzugehen, dass auch wirklich alle Glutnester abgelöscht waren.
Das ausgebrannte Wohnhaus wurde von der Kriminalpolizei Gütersloh vorerst beschlagnahmt, um weitere Untersuchungen zu der Brandursache durchzuführen. Auf Nachfrage des RSA teilte die Polizei Gütersloh mit, dass sich als Brandursache ein technischer Defekt an der Spülmaschine herausgestellt hatte. Das Gerät stand in einem Hauswirtschaftsraum im Erdgeschoss. Das Haus ist aufgrund des horrenden Schadens vorerst nicht bewohnbar. Die Bewohner kamen bei hilfsbereiten Nachbarn unter.

Meterhoch schlagen die Flammen aus Tür und Fenster. Dennoch schafft es die Feuerwehr schnell, den Brand einzudämmen. Foto: privat