Keine Schnapsidee: erster Maibaum in Lippling

Starke Gemeinschaft: Zahlreiche helfende Hände und viele Besucher beim Maibaumfest im Dorf

16,62 Meter misst der erste Lipplinger Maibaum.  Foto: DSA/Steg

Lippling Unter großem Jubel aller Beteiligten wurde im April in Lippling der erste Mai­baum aufgestellt. Mit einer imposanten Höhe von 16,62 Metern und einem Gewicht von 1,6 Tonnen, ist das geschmückte Lerchenholz schon ziemlich mächtig. Verantwortlich dafür, dass Lippling sich nun jedes Jahr von Mai bis Oktober mit diesem Baum schmückt, ist der Kegelverein „Das durstige Dutzend“. Daher schmückt die Spitze des Maibaum auch eine glänzende Kugel, in die alle Namen des Kegelvereins eingraviert sind. Hilfe gab es aber von allen Seiten. Viele Vereine setzten sich ein. Ganz vorn mit dabie waren beispielsweise die Landfrauen, die die beiden Kränze für die Spitze des Baumes banden. Renate Jungewelter, Brigitte Westerhorstmann, Marion Hagenbrock und Karin Schültken verarbeiteten insgesamt 2.400 einzelne künstliche Buchsbäume zu zwei Kränzen mit 1,20 und 2,45 Metern Durchmesser. Andreas Brautmeier ist ebenfalls am Baum verewigt. Ein Namensschild am Sockel des Baumes erinnert an seine Schweißarbeiten an den Beschlägen. Die Positionen der 24 Vereinswappen entschied das Los unter den Klängen der Blasmusik. Momentan befindet sich der Maibaum im Winterquartier. Dort wird er wieder hübsch gemacht.