In Ostenland wird dieses Jahr tatsächlich alles „güth“

Glanzvolles Schützenfest mit froh gelaunten Musikern und einem strahlenden Majestätenpaar

O s t e n l a n d (hds/robui).  Aus rot wird grün und insgesamt wird alles sowieso „güth“. So ähnlich stand auf der Pauke zu lesen, was die Ostenländern Musiker  über das neue Königspaar Fabian Güth und Claudia Thieschnieder denken. Nur Gutes nämlich, und entsprechend begeistert wurde das königliche Duo mit seinem Throngefolge zum großen Schützenfestwochenende im Ort von den „roten“ Musikerkollegen in Empfang genommen.
Schon zum Kränzenvorab und auch beim Besuch des Hofstaates in den Kompanien wurde mit Querflöten, Trommeln und Pauke für mächtig Rabbatz gesorgt. Entsprechend gut war schon die Stimmung, als alle sich noch auf das eigentliche Fest einstimmten, bestens bewirtet und auch deshalb gut drauf. Dass dabei der Wettergott nicht immer auf der Seite der fröhlichen Ostenländer, ihrer Schützen und Musiker, steht, das bewies der Auftakt der großen Veranstaltung am Samstagabend.
Nach der Messe zum Zapfenstreich und zur Kranzniederlegung am Ehrenmal hieß es einfach nur noch „Wolkenbruch zum Abbruch“. Auch der zweite Versuch, nach einem kräftigen Landregen das Programm wie geplant auf dem Freigelände durchzuziehen, wurde durch einen Sirenenalarm zunichte gemacht. Aber dann, ja dann lief es endlich wie am Schnürchen. Königin Claudia richtete später ganz offiziell ihren Dank an alle Helfer, sie hätten „an den Zapfanlagen mit ordentlicher Schlagzahl die verlorene Zeit mit Leichtigkeit wieder hereingeholt.“ Doch dann entschädigte am Folgetag die Witterung für das Ungemach des Beginns. Zum Umzug mit Empfang der auswärtigen Vereine sowie der Auffahrt der vier prächtig geschmückten Kutschen leuchtete der Himmel endlich so, wie er es im Sommer tun soll: vorwiegend blau mit einigen weißen Tupfern.
Ton in Ton warteten die Königin und ihre Hofdamen zur Begeisterung gerade der vielen Zuschauerinnen auf. Entsprechend groß war der Applaus, der beim Auftreten der fröhlichen Gemeinschaft auf dem Festplatz aufbrandete. Und natürlich wurde bis weit in die Nacht hinein gefeiert, schließlich ist nur einmal im Jahr Schützenfest in Ostenland und nur einmal in seinem Leben wird man Königspaar.
Der Thronaufbau im Festzelt bewies gute Stabilität, denn zu vorgerückter Stunde machten Jungschützen und Musikerkameraden genau dort den Majestäten ihre Aufwartung. Und dabei ging es selbstverständlich fröhlich-munter und vor allem richtig hoch her. Das ganze Dorf feierte mit Fabian Güth und seiner Königin.