„Ich wollte den Kindern damit einen Traum erfüllen“

Helmut Hanhardt gibt die Organisation des Sparkassen-Cups nach 25 Jahren in jüngere Hände

Sichtlich gerührt nimmt Helmut Hanhardt den Dank für seine Arbeit aus den Händen vonFrank Ehlebracht entgegen.

Rietberg (hds). „Wenn ich so zurück schaue dann ist das mit ein wenig Wehmut verbunden. In all den Jahren sind freundschaftliche Kontakte zu den Vereinen aufgebaut worden“, sagt Helmut Hanhardt. Vor 25 Jahren hat er den Sparkassen-Cup ins Leben gerufen und damit ein einzigartiges Fußballevent für Nachwuchskicker geschaffen. Bekannte Vereine aus der Bundesliga entsenden ihre Nachwuchstalente aus den E- und F-Jugendmannschaften nach Rietberg.
So ganz zieht sich Hanhardt jedoch zum Glück nicht zurück, beratend will er dem Organisatorenteam nach wie vor zur Seite stehen. Immerhin ist ihm der Sparkassen-Cup sehr ans Herz gewachsen: „Für mich ist es wichtig, den Kindern einen Traum zu erfüllen. Denn sicher bleibt es bei den jungen Kickern in fester Erinnerung, wenn sie später einmal sagen können: Wir haben schon gegen den BVB oder den 1. FC Köln gespielt“. Auch Hanhardt selbst bleiben einige Momente in unvergesslicher Erinnerung. „Da war zu Beispiel die Begegnung mit Rudi Assauer oder ein Treffen mit Felix Magaht, der damals als Trainer von 2009 bis 2011 bei Schalke 04 tätig war“, erinnert sich der 67-Jährige, der selbst glühender Anhänger der Königsblauen Knappen aus Gelsenkirchen ist.
Der leidenschaftliche Fußballfan gibt die Zügel „seines“ Sparkassen-Cups beruhigt aus der Hand. „Ziel ist es, den Sparkassen-Cup genau so weiter zu führen“, erklärt Hanhardts Nachfolger Frank Weber, gibt aber zu bedenken: „Besser als mein Vorgänger kann man es aber eigentlich nicht machen. Unser Traum ist, einmal ein internationales Turnier auszurichten.“
Dass die beliebte Sportveranstaltung auch weiterhin mit finanzieller Unterstützung rechnen darf, sicherte im Namen des Sponsors das Sparkassen-Vorstandsmitglied Frank Ehlebracht zu.
Ein dickes Dankeschön bekam Helmut Hanhardt vom früheren Sparkassen-Chef Heinz Hüning und dem Rietberger Fußballabteilungsleiter Ralf Peterhanwahr und natürlich auch von „seinen“ Viktorianern. Die schenkten dem scheidenden Organisator nämlich zwei Karten für ein Heimspiel seiner Lieblingsmannschaft Schalke 04 mitsamt Übernachtung in einem schicken Hotel.