Grafschaftler feierten stimmungsvoll Sessionsauftakt

Heimische Karnevalslieder und erste Helau-Rufe erklangen laut mit klarer fester Stimme

Textsicher sangen sie jeden Karnevalshit und schunkelten sich warm für die neue Session. Neben dem Elferrat die beiden Prinz

Rietberg. Von 11.11 Uhr bis spät in die Nacht freuten sich die Karnevalisten darüber, dass ihre Zeit wieder gekommen ist. Lustvolle Fröhlichkeit verbreitete sich epedemieartig. Teilnehmer, so viel wie nie, zogen uniformiert durch die Stadt. Elferrat und Prinzenpaare, Altweiber, Tanzgarden, Prinzengarde, Fanfarenzug, die Rietberger Jäger, der AKC Mastholte und die Emsnarren aus Schöning waren Mitwirkende am bunten Lindwurm der Fröhlichkeit.
Vom Vereinslokal „Alter Graf“ ging es über die Rathausstraße, Klingenhagen, Rügenstraße zum Vorplatz zwischen Rathaus und Kirche. Pfarrer Andreas Zander zeigte Verständnis für das Brauchtum und verlegte das 11.00-Uhr-
Hochamt in die Klosterkirche. Prima, so konnte kein Helau ein Halleluja übertönen. Präsident Robert Junkerkalefeld grüßte die Narrenschar und freute sich auf eine lange Session bis zum 5. März. Bürgermeister Andreas Sunder, Kämmerer Andreas Külker und Ortsvorsteher Engelbert Ottemeier freuten sich über die geballte Fröhlichkeit.
Kleine humorvolle Wortbeiträge und Schunkellieder gehören zur traditionellen Säuberungsaktion. Bevor der Bürgermeister in die berühmte Kittelschürze aus dem Jahre 1972 gezwängt wurde, griff er zum Mikrofon, setzte eine rote Kugelnase auf und begrüßte zum offiziellen Empfang mit einer gekonnten Rede in Reimform, in der er das Motto der Grafschaftler etwas umbaut in seine Version „Unser Rietberg ist zu jeder Zeit das schönste Städtchen weit und breit“.
Tusch, Applaus und Begrüßungsschnaps. Am frühen Nachmittag zogen die Narren aus der Rietberger Innenstadt in ihr Vereinslokal „Alter Graf“, wo sie kräftig singend und schunkelnd weiterfeierten.