„Gibt es intelligentes Leben in Druffel?“

Schwarz-Gelbe Nacht in Bokel nimmt erneut die Nachbarn aufs Korn

Bokel (mad). Was sich neckt… Wie so oft ließen es sich die Bokeler nicht nehmen, bei ihrer humorigen Nacht den angrenzenden Nachbarn durch den Kakao zu ziehen. „Eine Mauer rund um Druffel“, diese Vorstellung brachte die Besucher der Gaststätte Bökamp zum Johlen so wie die Frage, ob es jenseits der Ortsgrenze wohl intelligentes Leben geben mag. Auch die Alten Fußballherren holten noch einmal zum Schlag gegen die Nachbargemeinde  aus. Dabei hielten sie den Ball alles andere als flach. „So gehen die Druffeler“, erklärten sie ihren Entenwatschelgang. Ihren Verein hingegen lobten die Fußballer mit Engelszungen – und mit der Bibel in der Hand. Das ist Heimatliebe. Was die Herren sonst noch so können, ließen die Damen testen. Bei dem Spiel „Mein Mann kann“ sollten sie einschätzen, was ihre zuvor für das Spiel angeheirateten Göttergatten zu leisten imstande sind. Während sich andere Herren die Bierkrüge zur Brust nehmen konnten, musste Sebastian Hollenbeck mit Taucherbrille ausgestattet einen Apfel in einer Wasserschale anbeißen – nicht ganz leicht. Preise gab es in der Nacht unter dem vielversprechenden Motto „Make Bokel great again“ nicht nur in Form eines Oscars für Mafioso-Darsteller Mario Lücke, sondern auch für Organisator Jochen Döinghaus – er bekam das silberne Ortsschild überreicht. Die Moderatoren Michael Aulbur und Christian Wieth ließen das Jahr Revue passieren, natürlich mit einigen Gags. Und wer weiß? Vielleicht wird im kommenden Jahr alles noch besser? Zumindest hat Mafiaboss Mario Lucini eigentlich nur gute Absichten: In seinem Kofferraum hat der Gangster wohl einen Mann von der Telekom entführt. „Bokel braucht schnelles Internet“, fordert Lucini. Aber den Bokelern fallen auch so immer wieder rasende Gags ein, ganz ohne flotte Leitungen. Die Schwarz-Gelbe Nacht bleibt was sie ist: schlichtweg legendär…