„Es ist an der Zeit, das Amt in jüngere Hände zu geben“

Nach elf Jahren gibt Brudermeister Bernd Bücker seinen Posten bei den Bokeler Schützen ab

Brudermeister Bernd Bücker lässt sich ablösen. Foto: privat

Bokel (mad). Bei den Bokeler Schützen gibt es einen Führungswechsel: Bernd Bücker, langjähriges Vorstandsmitglied und seit elf Jahren Brudermeister der St. Hubertus-Gilde, legt sein Amt vorzeitig nieder und möchte es in jüngere Hände geben. Sein Nachfolger wird in der nächsten Generalversammlung gewählt.
„Ich habe viele Jahre im Ehrenamt verbracht, es ist nun an der Zeit, die Verantwortung in die Hände jüngerer, engagierter Schützen zu legen“, sagt Bernd Bücker. 22 Jahre im Vorstand – davon sechs als 2. Vorsitzender und elf als 1. Vorsitzender – die Arbeit bestand aus Koordination von Festen und vielen organisatorischen Aufgaben. „Da braucht man unbedingt einen roten Faden und man muss kompromissbereit sein“, sagt Bücker, der bei der Ausrichtung der Schützenfeste immer darauf bedacht war, Bewährtes beizubehalten, aber auch offen für Neues zu sein. „Dabei hatte ich immer ein tolles Team hinter mir, ohne das geht es einfach nicht.“ Eigentlich würde seine Amtszeit noch ein weiteres Jahr andauern. „Ich hatte es im Vorfeld so abgesprochen, dass ich auch gerne früher aufhöre, wenn sich ein geeigneter Nachfolger abzeichnet“, so Bücker, der die Vereinsarbeit immer gerne und mit Herzblut gemacht hat. Als solcher hat sich sein Stellvertreter, Hubert Röhr, ins Gespräch gebracht. Für ihn muss dann selbstverständlich auch ein Nachfolger auf dessen Position gefunden werden. Darüber werden die Bokeler Schützen bei ihrer Versammlung am Samstag, 3. November, entscheiden. Bücker. „Ich bleibe den Schützen auf jeden Fall erhalten und stehe meinem Nachfolger mit Rat und Tat zur Seite“, sagt er und ergänzt: „Die Vorstandsarbeit habe ich sehr gerne gemacht. Das war eine tolle Erfahrung und ich freue mich über das entgegengebrachte Vertrauen der Schützenbrüder.“