Ende der Sperrzeit an der Schlaunstraße

Stadt zahlt mehr als 3 Millionen für Sanierungsarbeiten und neue Parkfläche

Matthias Schüler, Mario Bartz (beide THK, v.l.), Hark-Geschäftsführer Dirk Ehlers, Olaf Merschmann, Markus Hückelheim (Ba

Delbrück (mad). Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus. So gingen auch mit der Baumaßnahme an der Schlaunstraße, eine der aufwendigsten zusammenhängenden Kanalisationsarbeiten der Stadt Delbrück, einige Beeinträchtigungen einher. Nun ist die Straße wieder freigegeben und bietet sogar mehr Parkfläche als zuvor.
Komplizierte Abläufe mussten bei der ­Großbaustelle Hand in Hand gehen. „Da geht ein großer Dank an alle Beteiligten“, sagt Bürgermeister Werner Peitz in Richtung des bauausführenden Unternehmens Hark aus Rietberg, sowie an Olaf Merschmann, Fachbereich Tiefbau

Arbeiten machten viele Abstimmungen erforderlich

der Stadt Delbrück. „Es war eine große Organisationsaufgabe, die vielerlei Abstimmung erforderlich machte“, so Merschmann über die Baumaßnahme mit dem Regenwasserentlastungskanal, die Asphaltierungsarbeiten sowie die Errichtung des neuen Parkplatzes an der Schlaunstraße. Ganz ohne Blessuren liefen die Arbeiten jedoch nicht: Hier musste eine Gasleitung tiefergelegt werden, da wurde aus Versehen eine Telefonleitung durchgebaggert und auch die B64-Querung habe das Team Nerven gekostet, sagt Merschmann. Außerdem wurden die Bäume entlang der Schlaunstraße entfernt. Letzteres hätte – im Nachhinein gesehen – wohl nicht sein müssen, denn die Verlegung der Kanalrohre konnte im geschlossenen Verfahren durchgeführt werden. „Leider haben wir das erst nach der Vergabe erfahren und die kam nach der Fällzeit im Herbst“, erklärt Merschmann die Maßnahme und ist sicher, dass die Schlaunstraße nicht ohne Grün bleiben wird: „Es werden wieder Bäume gepflanzt.“
Mit dieser Baumaßnahme wurde die Leistungsfähigkeit der Regenwasserkanalisation auf den aktuellen Stand gebracht, um dem Konzept zum Schutz vor urbanen Starkregen­ereignissen Genüge zu tun. Da die Asphaltdecke schon vor der Durchführung der Kanalbauarbeiten, die Ende September begannen, deutliche Oberflächenschäden aufwies und teilweise für die Arbeiten aufgebrochen werden musste, entschied sich die Stadt dafür, die komplette Asphaltdecke zu erneuern. Seit Mittwoch ist die Schlaunstraße und auch der Einmündungsbereich an der

Schlaunstraße bietet nun mehr Parkfläche als vorher

Boker Straße frisch geteert und wieder für den Straßenverkehr freigegeben. Als Ersatz für die weggefallenen Parkplätze an der Schlaunstraße wurde eine Parkfläche mit 55 Stellplätzen angelegt. Die Stadt Delbrück hat 2,8 Millionen Euro in die Regenwasserkanalisation investiert sowie 225.000 Euro in die Straßensanierung inklusive Parkplatz.