Die Steffi kriegt den Hut

Neuenkirchens Narren küren Dr. humoris causa

Neuenkirchen (robui). Nun tobt er auch am Wapelstrand, der närrische Bazillus. Und wie! Die Akteure der KKGN machten genau da weiter, wo sie im vergangenen November gestartet waren. An die Jubiläumsgala zum 55-jährigen Bestehen knüpften sie nun mit der ersten großen Sitzung im voll besetzten Kolpinghaus an. Feurige Tänze, tolle Kostüme, mitreißende Musik und verbale Spitzen gleich im vielfachen dutzend. So geht Karneval.
Dass den Wapelnarren schon seit Jahren ein Ruf wie Donnerhall vorauseilt ist hinlänglich bekannt. Dass es nicht leicht ist, die hohen Erwartungen immer wieder zu erfüllen, wissen die Verantwortlichen. Der Druck ist groß, aber: Das Jeckenvolk hält dem bravourös stand. Die Ideenschmiede rund um den seit Jahren auch überregional  erfolgreichen „Hausmeister“ Wolfgang Hesse scheint einen schier unerschöpflichen Fundus an Wortspielen und Gags zu haben. Das Lokalkolorit kommt eh übers Jahr immer wieder dazu. Und die KKGN-Redner, gut ein halbes dutzend gibt es auch weiterhin, beobachten sehr genau, was sich Politik und Verwaltung in ihren Rats- und Ausschussitzungen so leisten.
Wenn dann noch ein Stück weit das internationale Geschehen aufs Korn genommen wird, kann in Sachen Reden, Sketchen und insbesondere auch den Liedtexten des schlichtweg wunderbaren Dorfgraben-Septetts nichts mehr schiefgehen. So wie dieses Mal. Glücklich schätzen darf sich, wer Tickets für die zweite große Sitzung hat. Denn furios war schon die erste und allzuviel soll noch nicht verraten werden, wiederholen sich doch manche Programmpunkte in der Zweitauflage am 18. Februar. Dann übrigens wird auch kundgetan, wer das neue Prinzenpaar bilden wird. Was aber natürlich gesagt werden darf: Ein herzlicher Glückwunsch an die langjährige Tanztrainerin Stefanie Stukemeier. Sie nämlich ist die neue Trägerin des Doktorhutes namens „humoris causa“. Damit würdigte die KKGN die enormen Verdienste, die sich das Altweib um den Wapelfasching erworben hat.