Die „Feuerwehr zum Anfassen“ gewährt tiefe Einblicke

Der Löschzug im Wapeldorf öffnet die Türen und stellt Ausrüstung, Fahrzeuge und sich selbst vor

Das Besucherinteresse ist immer wieder groß, wenn die Neuenkirchener Wehr einen Blick hinter die Kulissen gewährt. Dazu geh

Neuenkirchen. (robui). Es hat Tradition und lockt jährlich zahlreiche Besucher an, zum Samstagabend-Event ebenso wie zum Familiensonntag. Das Feuerwehrfest in Neuenkirchen gibt es seit Jahrzehnten. Und was hat es nicht schon für tolle Programmpunkte im Gepäck gehabt. Erinnert sei an den „nassen Stuhl“ oder das „schwebende Auto“.
Immer wieder verstehen es die Feuerwehrleute, interessante, spannende, auch durchaus einmal spaßige Angebote zu unterbreichten. Mittlerweile haben diese vor allem aber einen informativen Charakter.
Der Blick hinter die Kulissen nämlich offenbart, welch hohen Ausrüstungsstandard und welch immense Fachkompetenz die Kameradinnen und Kameraden haben. Beides in Ergänzung führt zu einer äußerst schlagkräftigen Wehr. Und das, obwohl nach wie vor alle Aktiven rein ehrenamtlich tätig sein. Gerade deshalb freuen sie sich auch in diesem Jahr wieder auf einen großen Besucherzuspruch. Es gilt, allen Bewohnern insbesondere der vier Stadtteile, für die der Löscjzug Neuenkirchen zuvorderst verantwortlich ist, einen detaillierten Blick hinter die Kulissen zu gewähren. Das tut man in diesem Jahr unter anderem mit der Präsentation des nagelneuen Fahrzeugs, das erst kürzlich seiner Bestimmung übergeben wurde. „Feuerwehr zum Anfassen“ lautet das Motto der beiden Aktionstage, die am Samstag um 20 Uhr mit einem Fest­abend nebst Tombola am Gerätehaus starten. Zum Partyabend mit gleich zwei DJs ist der Eintritt frei.
Am Sonntag geht es weiter mit einem Frühschoppen in Verbindung mit dem traditionellen Platzkonzert. Ein reichhaltiges Kinderprogramm wartet ab 11 Uhr auf die Kleinen und es gibt jede Menge leckere Speisen, legendär ist die Salatbar, zudem wird eine Cafeteria eingerichtet.

Hand in Hand zum Wohl der Mitmenschen

Seit Jahrhunderten funktioniert das im Stadtteil Neuenkirchen bestens

Neuenkirchen (robui). Vor 1825 verließ man sich im Wapeldorf noch auf die Nachbarschaftshilfe. Es habe sogar eine Vorschrift gegeben, berichten die Blauröcke in ihrer Chronik aus der Historie, nach der in jedem Haus ein lederner Eimer und ein Feuer- oder Einreißhaken vorhanden sein mussten. Mit langen Menschenketten wurde im Ernstfall Hand in Hand gearbeitet.
Und das ist was Letzteres angeht bis heute so geblieben. Hand in Hand, das steht symbolisch nicht nur für das guteFunktionieren der Truppe untereinander, es steht auch für den gemeinsamen Einsatz aller Rettungskräfte, Feuerwehr, Rettungssanitäter und Polizei.
Ebenso läuft die Kooperation mit der Kommune Hand in Hand für immer topmoderne sächliche Ausrüstung. Und genau die können sich Besucher am Veranstaltungswochenende ganz genau anschauen und von den Experten erklären lassen.