Der Feuer speiende Fangdorn fasziniert alle Kinder

Herbstfest lockt mit Drachenshow und vielen Aktionen über 7.000 Besucher in den Klimapark

Da streckt Fangdorn den dreisten Räuberhauptmann Bert nieder – sehr und ganz besonders zur Begeisterung des jungen Publiku

Rietberg (sst). Mit einer spektakulären Drachenshow hat die erfolgreiche Seeleuchten-Woche einen angemessenen Abschluss geboten. Rund 7.000 Besucher besiedelten am Familientag den Klimapark und besonders die Kinder wollten am liebsten gar nicht mehr nach Hause. Bei der Show, die mehrmals aufgeführt wurde, versuchten die Protagonisten, Herr Blüterich und seine Fee Lilly, eine Schatzkiste voller Gold für die jungen Zuschauer zu öffnen.
Als dann aber Räuberhauptmann Bert die beiden mit einer Pistole überfiel, machte ihn das schnell zum Buhmann bei den Kindern. Mit Hilfe des Drachens Fangdorn, der mit seinem feuerspeienden Atem Räuberhauptmann Bert das Fürchten lehrte, konnte dieser zum Jubel aller schlussendlich vertrieben werden. „Für diese Show mussten wir mit unserem eingespielten Team nur einen Tag proben“, erklärte „Herr Blüterich“-Schausteller Guido Peter, der „Fangdorn“ 2002 mit drei Spezialisten in sechs Monaten erschuf. Im Inneren des zehn Meter langen Drachens weckt Techniker Frank Altmann das Ungetüm zum Leben. Beim Drachenfest war es dieses Mal so voll wie nie zuvor. Dafür sorgten unter anderem auch die vielseitigen Sport- und Beschäftigungsmöglichkeiten für Kinder sowie zahlreiche Imbiss- und Infostände zum Thema Klimaschutz. Beim Stand der Kreisjägerschaft Gütersloh konnten Interessierte ausgestopfte Tiere bestaunen und versuchen, ihnen bei einem Quiz die richtigen Felle zu zuordnen. Glücksrad, Holzklötze stapeln, die Hüpfburg oder der Hindernisparcours waren weitere der angebotenen Aktivitäten, die auf große Begeisterung bei den Parkbesuchern stießen. Eine ganz besonders beliebte Eltern-Kind-Aktivität war das Kürbisbemalen oder Kürbiszeichnen. Dabei wurde der Kreativität freien Lauf gelassen und es entstanden großartige Kürbiskreationen. Wer mochte, konnte sich dann ans Lagerfeuer setzen und den sonnigen Nachmittag beim Stockbrot backen ausklingen lassen.