Da waren die Stimmen weg

Zu viele „Helau“-Rufe machen Prinzen zu schaffen

Die Turmfalken gehörten neuerlich zu den Garanten für tolle Tänze mit schwungvollen Choreographien und wurden bejubelt. Fo

Rietberg (robui). „Stimme gesucht – bitte abgeben vorne an der Bühne“, ein solches Gesuch bei einem neuen Prinzenpaar? Tatsächlich, als des schönen Sonntags die Senioren der Region den Worten der Tollitäten zuhören mochten, da mussten sie die Lauscher schon genauer justieren. Denn: Prinzessin Melanie Breimann und Prinz Siggi Laukötter-Bartscher hatten zwar alles, was zu ihrem Amt gehört, vom Ornat über das Zepter bin hin zu mitreißender Fröhlichkeit, bloß: Die Stimmen waren weg. Zu viel „Helau“ in den beiden Tagen und Nächten zuvor.
Für Sitzungspräsident Michael Isenborth eine Steilvorlage –
„Wenn unser Präsident heute keine Stimme mehr hat, liegt das daran, dass er zu viel ge­sabbelt hat.“ Offenbar traf das nicht zu, Sitzungsbesucher der
Vortage berichteten zwar von
gewohnt antikurzen Ansprachen
des obersten Jecks der Kernstadt, den trainierten Stimmbändern Junkerkalefelds hatten seine Reden aber offenbar nicht geschadet. Er konnte so
bestens gelaunt die Narrenschar in der Aula zur Gemeinschaftsveranstaltung mit dem DRK willkommen heißen -wenn auch nicht ganz so viele
wie sonst. Reichlich Lücken sah man in den Reihen unmittelbar vor der Bühne.
Den Vorträgen der GKGR-Aktiven, insbesondere Tanzgruppen, und dem SAK tat das aber keinen Abbruch. Sie alle sorgten für gute Laune und wenn denn eines für den richtigen Fasching fehlen mochte, dann war das ein Narr in der Bütt…