Da hieß es doch glatt: „Wie der Vater, so der Sohn“

Doppeltes Schützenglück: Hubertus und Christoph Franke erringen das begehrte Königssilber

Bentfeld (hds). Große Freude war zu sehen beim Vogelschießen der Grünröcke in Bentfeld. Besonders die Familie Franke hatte doppelten Grund zum Feiern: denn Vater Hubertus Franke und Sohn Christoph bewiesen beide ein ruhiges Händchen und ein scharfes Auge und errangen damit die ­Königswürde bei den St. Sebastian-Schützen.
Mit dem 119. Schuss zerlegte Christoph Franke um 15.40 Uhr den Jungschützenadler. Der 23 Jahre alte Regent absolviert derzeit ein Masterstudium in Elektrotechnik in Bielefeld und ist parallel bei der Firma Claas in Paderborn tätig. Bei den Jungschützen wacht er über deren Kasse und in der noch verbleibenden Freizeit widmet er sich mit Begeisterung der Jägerei. Die Insignien sicherten sich bei den Jung-
schützen Daniel Serbrock (Apfel), Niklas Becker (Krone) und David Scherf (Zepter). Bierfasskönig wurde Robin Freesmeier.
Doch damit nicht genug, denn beim Schießen der Altschützen zeigte auch Vater Hubertus Franke, dass er ebenfalls ein ausgezeichneter Schütze ist. Um 18.22 Uhr gelang ihm der entscheidende Treffer. Seit 40 Jahren ist König Franke, der von Beruf Landwirt ist, in den Reihen der Grünröcke zu finden. Zu seinen Hobbys zählt ebenfalls die Jägerei. Zur Seite stehen dem 55-Jährigen seine gleichaltrige Königin Rita Franke und die drei Kinder. Ihre Residenz hat die Königsfamilie in der Meerveldtdtraße 66. Kronprinz wurde Fabian Evers (6. Schuss), Zepterprinz ist Benedikt Vieth (123. Schuss), Apfelprinz ist Frank Günther (12. Schuss) und Bierfasskönig wurde Tobias Münsterteicher.