Buchtipp Februar 2016

Der Februar bleibt mörderisch, denn der neue Ostfriesenkrimi von Klaus-Peter Wolf ist frisch auf dem Markt.

Der zehnte Fall von Ann Kathrin Klaasen unter dem Titel „Ostfriesenschwur“ bei den S. Fischer Verlagen erschienen, ist mal wieder nichts für schwache Nerven. Frei nach dem Motto, wenn der Postmann zweimal klingelt, bringt dieser diesmal Kripochef Ubbo Heide ein Paket. Der Inhalt jedoch weckt gemischte Gefühle, denn: Darin befindet sich der Kopf eines Menschen, den der Kripochef jahrelang versucht hat zu überführen. Allerdings musste er ihn laufen lassen. Als schließlich ein zweiter Kopf gefunden wird, dessen Besitzer ebenfalls im Verdacht stand und dingfest gemacht werden konnte, wird schnell klar, dass da jemand die ungeklärten Fälle der Kripo übernimmt und auf seine Weise löst. Die wichtigsten Informationen scheint der Mörder aus einem Buch zu haben, das Ubbo Heide über seine ungelösten Fälle geschrieben hat.
Der Autor Klaus-Peter Wolf ist einer der erfolgreichsten Kriminalschriftsteller in Deutschland. Seine Lesungen sind immer spannend und amüsant zugleich, denn der gebürtige Gelsenkirchener scheut sich nicht davor, auch mal die Menschlichkeit seiner Figuren herauszustellen und Vergleiche zu real existierenden Individuen zu ziehen. Seine Ann-Kathrin-Klaasen-Romane sind Mega-Bestseller und regelmäßig auf Platz 1 der Spiegel-Bestsellerliste zu finden. Wolf hat inzwischen das Ruhrgebiet verlassen und lebt als freier Schriftsteller in der ostfriesischen Stadt Norden, im gleichen Viertel wie seine Kommissarin Ann Kathrin Klaasen.

 

Ostfriesenschwur
Kriminalroman
ISBN 978-3-596-19727-9
Fischer Taschenbuch Verlag (2. Februar 2016)