Blitzender Chrom, soweit das begeisterte Auge reicht

Das 4. Treffen dieser Art lockt Oldie-Freunde an – Kameradschaft spendet Erlös für sozialen Zweck

Rund um die Kirche in Boke hatten sich Freunde alter Automobile in Scharen versammelt. Staundende Augen und angeregte Fachsim

Boke (hds). Da wurde so manche Nase an die Fensterscheibe gedrückt, um auch die Armaturen der schicken Karossen in Augenschein nehmen zu können. Das Oldtimer-Treffen in Boke war abermals ein Publikumsmagnet.

Zum vierten Mal schon hatte die Kameradschaft Boke zum Oldtimer-Treffen geladen. Bei dem guten Wetter hatte sich der Schulhof und der Bereich rund um die Kirche schnell gefüllt mit zwei- und vierrädrigen Oldtimern. Die vielen Besucher bekamen auf jeden Fall allerhand zu sehen, vom kleinen Prinzen (NSU Motorenwerke) bis hin zum glänzenden Rolls-Royce. Auf dem großen Platz war ein ständiges Kommen und Gehen. Ein besonderes Highlight war der „Fordson“ aus dem Jahre 1926. Der historische Schlepper, der für diesen Anlass sogar aus Rix­beck bei Erwitte angereist war, zeigte sich zu Beginn noch etwas mürrisch. Doch dann konnten die Männer vom Fach den 4,2-Liter Benzinmotor mit viel Muskeleinsatz an der Anlasserkurbel doch noch überzeugen, anzuspringen. Zwischen so vielen Oldtimer-Begeisterten ergaben sich zahlreiche Benzingespräche. Und dass das Treffen so viele Menschen interessiert, erfüllt auch einen guten Zweck: Aus dem Erlös vergangener Oldtimertreffen konnten die Kameraden einen Scheck über 1.000 Euro an das Sozialwerk der Bundeswehr überreichen.