Anna Busch ist die neue „Botschafterin Delbrücks“

Begehrter Maria-Westerhorstmann-Preis ging an die 33-jährige Frau für ihren Einsatz in Ruanda

Anna Busch (r.) engagiert sich seit vielen Jahren in Ruanda.  Foto: privat

Delbrück. Die CDU verlieh wieder den Maria-Westerhorstmann-Preis. Diesjährige „Botschafterin Delbrücks“ ist Anna Busch. Die junge Frau ist 1982 in Paderborn geboren und in Sudhagen aufgewachsen. Heute lebt sie mit ihrem Mann und ihrer kleinen Tochter in Schloss Neuhaus. Den Preis bekam sie für ihr Engagement in Ruanda, über das der Stadtanzeiger bereits mehrfach berichtete. Im Jahr 2008 reiste Anna Busch zum ersten Mal nach Ruanda, sie wusste nicht viel über dieses Land, außer, dass es zu den ärmsten Ländern der Welt gehört.  Nachdem sie hautnah die unfassbare Armut der Menschen erlebt hatte, begann sie sich für das kleine ostafrikanische Land zu engagieren. Gemeinsam mit ruandischen Partnern konzentriert sie sich auf zwei Schwerpunkte: einerseits die Förderung der Schulbildung, andererseits – gemeinsam mit Kolping – Projekte zur Selbsthilfe, wie das Kuhzuchtprojekt. Kühe liefern Milch für die Ernährung und Dung für die Felder. Vom Milchverkauf können die Familien ein kleines Einkommen erwirtschaften. Anna Busch engagiert sich neben Beruf und Familie in enormem Maß für ihre Entwicklungshilfe-Projekte in Ruanda. Sie arbeitete hauptberuflich als Projektassistenz, Personalleiterin und Personalreferentin mit Standortverantwortung für Unternehmen in NRW. Seit 2014 befindet sie sich in Elternzeit.