Andreas Sunder:„Stadt kann alle Sporthallen räumen“

Bürgermeister verkündet Wunschschlagzeilen für das kommende Jahr in seiner Neujahrsansprache

R i e t b e r g . Es war ein gelungener Jahresauftakt in der Cultura. Einmal mehr begeisterte die Nordwestdeutsche Philharmonie mit ihrer Musik und ihrem Leiter Johannes Klumpp.

Die Plätze in der Cultura waren ausverkauft. Bürgermeister Andreas Sunder hatte zuvor im wahrsten Wortsinn alle Hände voll zu tun, denn er begrüßte traditionell vor der Veranstaltung alle Gäste mit Handschlag. In seiner Rede ging das Stadtoberhaupt auf die beiden Hauptthemen 2015 ein – Flüchtlinge und das City-Outlet. In Bezug auf die Flüchtlingsdebatte nahm er die Worte von Bundeskanzlerin Angela Merkel auf und versicherte: „Wir schaffen das.“ Schob aber direkt hinterher: „Mit den entsprechenden Mitteln.“ Diese Worte gingen in Richtung des Bundestagsabgeordneten Ralph Brinkhaus und des Landtagsabgeordneten André Kuper, die unter den Besuchern des Konzertes waren. Sunder betonte in Bezug auf die Vorfälle in der Silvesternacht in Köln: „Wer sich als Asylsuchender nicht an unsere Spielregeln des menschlichen Miteinanders hält, dem müssen wir deutlich sagen, dass er unsere Gastfreundschaft nicht verdient hat.“ Damit stelle er sich bewusst hinter alle, die diese Spielregeln befolgten und das seien die allermeisten. Sunder dankte zudem allen Ehrenamtlichen: „Die grenzenlose Hilfsbereitschaft der Bürger hat mich schier überwältigt und sämtliche Erwartungen übertroffen.“ Bezogen auf das City-Outlet machte er deutlich, dass dies eine große Chance für Rietberg sei. Er zeigte auf, was es alles in Rietberg nicht gegeben hätte, wenn man in der Vergangenheit immer den Skeptikern gefolgt wäre – kein Lind-Hotel, keine Landesgartenschau und keine Umflut. Zum Ende seiner kurzen und erfrischenden Ansprache, hatte er die Lacher auf seiner Seite. Sunder bezog sich auf das Thema des Abends „Melodien & Millionen“. „Die Millionen nehmen wir bei der Stadt auch. Die können Sie vertrauensvoll unserem Kämmerer Dieter Nowak oder mir überreichen.“